{"id":400,"date":"2017-03-20T10:55:41","date_gmt":"2017-03-20T09:55:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rep-srpska.at\/?p=400"},"modified":"2017-03-20T10:55:41","modified_gmt":"2017-03-20T09:55:41","slug":"orthodoxe-kloester-der-republik-srpska-nationales-und-geistiges-kulturgut-der-serben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/orthodoxe-kloester-der-republik-srpska-nationales-und-geistiges-kulturgut-der-serben\/","title":{"rendered":"Orthodoxe Kl\u00f6ster der Republik Srpska \u2013 nationales und geistiges Kulturgut der Serben"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen der \u201eTage der Republik Srpska in \u00d6sterreich&#8220; wurde vom serbischen Bildungs- und Kulturverein \u201eProsvjeta\u201c am 17.3.2017 in den R\u00e4umlichkeiten der serbisch-orthodoxen Kirche zum Heiligen Sava in Wien die Monographie \u201eOrthodoxe Kl\u00f6ster der Republik Srpska\u201c des jungen autors Marko Romi\u0107 vorgestellt und eine Trib\u00fcne \u00fcber die Lage der serbisch-orthodoxen Kirche in Bosnien-Herzegowina und Europa initiiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Abend er\u00f6ffnete der Akkordeon-Virtuose Mile Stojanovi\u0107 mit dem aus dem ersten Weltkrieg stammenden Lied <em>\u201eTamo daleko\u201c<\/em>. Svetlana Mati\u0107, Schriftf\u00fchrerin des Vereins, begr\u00fc\u00dfte die Anwesenden und stellte den Autor Marko Romi\u0107 vor. Frau Mati\u0107 betonte dabei die Bedeutung dieser Monographie \u00fcber die serbisch-orthodoxen Kl\u00f6ster in der Republik Srpska, die mit dem Segen des Patriarchen Irinej sowie der Bisch\u00f6fe von Banja Luka, Zvornik-Tuzla und Zahumlje-Herzegowina erschienen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie ersten serbischen Kl\u00f6ster waren Orte des Fastens und Betens und der Gemeinschaft. Nach ihrer Gr\u00fcndung vorwiegend im 12. Jahrhundert, w\u00e4hrend des Wirkens des Heiligen Sava und unter der Herrschaft von Stefan Nemanja, erlebten die orthodoxen Kl\u00f6ster im 14. und 15. Jahrhundert ihre Bl\u00fctezeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu dieser Zeit stellten die serbisch-orthodoxen Kl\u00f6ster wichtige Kulturzentren dar, in welchen das Erbe aus der fr\u00fchchristlichen Zeit aufbewahrt wurde. Die serbisch-orthodoxen Kl\u00f6ster in der Republik Srpska sind ein nationales und geistiges Kulturgut der Serben und wichtige S\u00e4ulen des Christentums in Europa. Der Autor Marko Romic gibt in seiner Monographie eine \u00dcbersicht \u00fcber die Kl\u00f6ster nach den Eparchien, wobe er das Archivmaterial, die historischen Aufzeichnungen, Dokumente und Fotografien sublimiert\u201c, betonte Frau Mati\u0107.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Priester Krstan Kne\u017eevi\u0107, Stv. Bischof der Di\u00f6zese in \u00d6sterreich-Schweiz, begr\u00fc\u00dfte die Anwesenden im Namen der Kirche zum Heiligen Sava und unterstrich die Bedeutung der Kl\u00f6ster als geistige Grundlage der serbischen Kultur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mag. Mladen Filipovi\u0107, Leiter der Vertretung der Republik Srpska in \u00d6sterreich, bedankte sich beim Verein Prosvjeta und beim Autor Marko Romic f\u00fcr die Teilnahme am Programm im Rahmen der \u201eTage der Republik Srpska\u201c, die durch mehrere Veranstaltungen w\u00e4hrend des heurigen Jahres begangen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Historiker Mag. Marko Sari\u0107 erkl\u00e4rte die Bedeutung der Kl\u00f6ster im historischen Kontext, als geistige und kulturelle Zentren, welche \u00fcber die Jahrhunderte eine wichtige St\u00fctze der serbischen Identit\u00e4t und Kultur waren. \u201eAus diesem Grund ist die Erscheinung dieser Monographie besonders wichtig&#8220;, schloss Sari\u0107.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Autor Marko Romi\u0107 erkl\u00e4rte, dass ihm das Verfassen der Monographie viel Mut und Ausdauer abverlangte und er sich dabei vom Begr\u00fcnder der serbisch-orthodoxen Kirche Hl. Sava, von den ersten Gelehrten Kyrill und Method sowie von den Gr\u00f6\u00dfen der Aukl\u00e4rung Dositej Obradovic und Vuk Karadzic, die in Wien gelebt und gewirkt haben, leiten lie\u00df. \u201eDiese Monographie ist das Werk aller Menschen, die mich unterst\u00fctzt haben. Ich habe zwei Jahre in Kl\u00f6stern verbracht, und jede Geschichte hat eine pers\u00f6nliche Note&#8220;, erkl\u00e4rte der Autor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Austausch mit dem Publikum wurde abschlie\u00dfend festgehalten, dass die Serben seit Jahrhunderten in der heutigen Republik Srpska und Bosnien-Herzegowina leben, wovon nicht zuletzt auch die Kulturdenkm\u00e4ler und die serbisch-orthodoxen Kl\u00f6ster zeugen, deren Fortbestand durch ein reges Kulturschaffen gesichert werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Veranstaltung wurde u.a. von den folgenden Ehreng\u00e4sten besucht: S.E. Pero Jankovi\u0107, Botschafter der Republik Serbien, Frau Nevena Jovanovi\u0107, zweite Sekret\u00e4rin der St\u00e4ndigen Vertretung Serbiens, Herr Nikola \u0110uki\u0107, Botschaftsrat in der Botschaft von Bosnien und Herzegowina, Oberst Slobodan Tanasilovi\u0107, Verteidigungsattach\u00e9 von Bosnien und Herzegowina, Herr Konstantin Dobrilovi\u0107, Mitglied des Beirates der \u00d6sterreichisch-Serbischen Gesellschaft. Im Publikum befanden sich dar\u00fcber hinaus zahlreiche Studierende und Absolventen der Universit\u00e4t Wien sowie Mitglieder und Freunde des Vereins Prosvjeta.<\/p>\n<p>\u00dcbernommen von: www.rts.rs<\/p>\n<p>[envira-gallery id=&#8220;414&#8243;]<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der \u201eTage der Republik Srpska in \u00d6sterreich&#8220; wurde vom serbischen Bildungs- und Kulturverein \u201eProsvjeta\u201c am 17.3.2017 in den R\u00e4umlichkeiten der serbisch-orthodoxen Kirche zum Heiligen Sava in Wien die Monographie \u201eOrthodoxe Kl\u00f6ster der Republik Srpska\u201c des jungen autors Marko Romi\u0107 vorgestellt und eine Trib\u00fcne \u00fcber die Lage der serbisch-orthodoxen Kirche in Bosnien-Herzegowina und Europa [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":401,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-400","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-vijesti"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=400"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/400\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/test.kdm.consulting\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}